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das_elysium
29 September 2019 @ 07:09 pm

99%

FRIENDSLOCKED

100% German

geaddet wird immer


 
 
das_elysium
03 May 2011 @ 08:54 pm

Schottland
(Edinburgh/Glasgow)

27. Mai - 1. Juni


 


Eeeendlich!
 
 
das_elysium
01 January 2011 @ 02:08 am
Frohes neues Jahr!
Ich werden jetzt weiter Wodka trinken und werwolf Spielchen spielen. Ich hoffe iur rutscht auch so gut und überhaupt :)
 
 
das_elysium
30 December 2010 @ 06:36 pm
huh  
Um das ganze zu vervollständigen hab ich jetzt auch noch die lj app installiert... das schreit nach spamming xD
 
 
das_elysium
22 February 2010 @ 04:53 pm
 

Manchmal ist es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn wir das tun, was wir am besten können. Die ganze Nacht aufbleiben, Essen, Wein und Whisky-Sour trinken.
Wenn man abends um kurz nach sieben eine neue Wohnung betritt, mit hohen Decken und ebenso hohen Fenstern mit Gardinen, gedecktem Holztisch, Loungemusik und Rotweingläsern, fühlt man sich merkwürdig erwachsen und glaubt mit Sicherheit nicht, den Heimweg erst um vier Uhr morgens anzutreten. Denn es wird ja schließlich Montag, Arbeitstag und wir hatten uns vorgenommen, diesmal auf den Wecker zu hören, zwei Wecker zu stellen, viel Kaffee zu trinken, viel zu schreiben. Wenn aber nun vier Leute an einem Tisch sitzen, die allesamt nur sich selbst und ihre Magisterarbeit zum Herren haben, wird auch um zwei Uhr noch eine Flasche geöffnet, ein Whisky-Sour gemixt und mit Vollkornkeksen dem Kater vorgebeugt. Und es fällt schwer, sich über die eigene Unvernunft zu ärgen, wenn die Geschichten immer besser werden.

Ziwschendurch fiel die Frage 'Hat es eigentlich wieder geschneit?'. Nein? Nein, wird es doch auch nicht mehr, kommt jetzt nicht der Frühling? Auf dem Hinweg war es so.
Aber nachts bleibt es kalt und irgendwer hat tatsächlich noch einmal ein paar Millionen Tonnen Schnee über der Hansestadt ausgeklippt. Zwanzig Zentimeter Neuschnee auf den Bäumen, Büschen und Gehwegen, die nun fließend in Straßen übergingen. Ohne Spuren, alles unberührt und ungesehen, weil die Menschen schliefen und wohl nur die wahren Frühaufsteher und Nachteulen überhaupt mitbekommen würden, wie wunderschön diese Landschaft war, wenn man einfach nur ging, nichts musste und nichts hörte, nichts sah außer Schnee. Und eine kleine Maus, die versuchte unseren Weg zu kreuzen und bei unserem Auftritt panisch davon lief, so gut zu sehen im Schnee, eine gepunktete Linie hinter ihr. Was sind da zwanzig Minuten Fußweg von Altona nach Hause? Letzte Nacht wurden wir in ein Geheimnis eingeweiht, eine Stadt aus Watte zu einer Zeit, die zu früh oder zu spät für alle anderen ist.
Nicht ganz. Denn zum ersten Mal begegnete uns der Zeitungsmann, der jeden Morgen um halb fünf auch in unsere Straße einbiegt und der uns so lange Rätsel aufgab mit seinem knatternden Gefährt, das so überhaupt nicht in die Stille der Nacht passt.

Wenn man dann zur Mittagszeit aufwacht, das Schneewunder verschwunden, grausonniges Tageslicht und der Tag für die anderen in vollem Gange, fühlt man sich, als habe man das alles nur geträumt.
Bis die nächste Nacht kommt.
 
 
das_elysium
21 February 2010 @ 02:53 pm


Man(n) braucht kein neues, kein festes Schuhwerk. Schnee, Taupfützen und kalter Wind können einem wahren Mann nämlich nichts antun, wenn er in Gedanken eingewickelt und dennoch weit nach vorn schauend mit diesem leicht apathischen und suchenden Blick durch die winterlichen Straßen stapft. Immer ein bisschen spät dran, immer in Eile, getrieben, weil ja geschrieben werden muss, weil die Arbeit endlich getan werden muss, der Sommer immer näher rückt. Der Sommer in dem man endlich frei sein wollte und jetzt ist schon Mitte Februar und man ist noch lange nicht dort, wo man so gern sein würde, fertig, einfach fertig, mit einem gebundenen Haufen Papier, der noch nach Copyshop riecht und die letzten sechs Jahre zusammen fassen soll. Der dann auf einem Tisch landet, einmal und nie wieder gelesen wird, den Autoren frei gibt für die letzten Prüfungen im Elfenbeinturm und dann darf man endlich nach draußen gehen und feststellen, dass dort niemand hören will, was man zu sagen hat und so kehrt man mit rundem Rücken zurück und setzt fort, wovon man befreit zu sein glaubte.
Fröhliche Wissenschaft.

Und dann läuft man durch den nächsten Winter mit gelösten Sohlen, Schuhen die versuchen mitzuhalten obwohl ihre Zeit längst gekommen ist. Aber man hat ja keine Zeit abzubiegen, denn die Arbeit muss getan werden, möglichst schnell, möglichst jetzt.
 
 
das_elysium
12 February 2010 @ 12:09 am
Und dann würde ich euch noch gerne diese Dame ans Herz legen: Elisabeth Rank. 25 und veröffentlicht jetzt bei Suhrkamp ihr Debüt.

Obwohl ich natürlich vor Neid und Selbsthass zerplatze, freue ich mich auf und über Und im Zweifel für dich selbst (gelesen hab ichs ja noch nicht, aber...) und finde es einfach mal schön, dass man wohl auch ohne exzessiven Drogenkonsum, stinkende Körperöffnungen und schmutzigen (uh) Sex von ach-so-bösen Mädchen auskommt, wenn man als junge Autorin irgendwo irgendwas landen will. Ach.

25 und bei Suhrkamp. Suhrkamp! verdammt ich will ihren agenten